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Articolo: Decathlon Subea Easybreath 900 im Test: Viel Marketing, zu wenig Performance?

Decathlon Easybreath 900 Vollgesichts-Schnorchelmaske im Test – Analyse von Schnorchellänge, Silikonrahmen und Sichtfeld
Decathlon

Decathlon Subea Easybreath 900 im Test: Viel Marketing, zu wenig Performance?

Decathlon Easybreath 900 – Kurzfazit:

Preis: 39,99 € + 4,99 € Versand = 44,98 € Gesamtpreis (Quelle: decathlon.de)

Stärken: Solide Verarbeitung, ansprechendes Design, Silikonnase für Druckausgleich

Schwächen: Schnorchel zu kurz, zu wenig Silikonpolsterung, eingeschränktes Sichtfeld, kein Schnellverschluss

Bewertung: Solide Mittelklasse – aber kein echtes Premium-Niveau für den Preis

Transparenz-Hinweis: Dieser Beitrag basiert auf einem eigenen Praxistest sowie auf öffentlich zugänglichen Produktinformationen und Kundenbewertungen der Herstellerseite. Getestet wurde im flachen Küstenbereich bei Dibba Rock (Turtle Beach, VAE) bei ruhiger See, klarem Wasser und ohne Wellengang.
Schnorchellänge
✗ Zu kurz
Silikonpolsterung
✗ Mangelhaft
Sichtfeld
✗ Eingeschränkt
Schnellverschluss
✗ Fehlt
Verarbeitung
✓ Solide
Design
✓ Modern

Die Subea Easybreath 900 von Decathlon wird als Premium-Weiterentwicklung der bekannten Easybreath-Serie beworben. Druckausgleich, Silikonnase, modernes Design – auf dem Papier klingt das nach einem ausgereiften Produkt. Im Praxistest zeigen sich allerdings einige Schwachstellen, die für den Preis von knapp 45 € nicht vorkommen sollten.

1. Der Schnorchel ist zu kurz

Der Schnorchel der Easybreath 900 ist deutlich kürzer konstruiert als bei vergleichbaren Vollgesichtsmasken.

Wenn du beim Schnorcheln das Kinn zur Brust ziehst – eine völlig natürliche Kopfbewegung, etwa um etwas direkt unter dir zu beobachten – kommt das Dry-Top-System sehr schnell in Wasserkontakt. Die Kugel steigt auf, der Schnorchel verschließt sich, du atmest ein und bekommst keine Luft.

▶ Video: Der Schnorchel verschließt sich bereits bei leichtem Kopfneigen – Praxistest Dibba Rock, VAE

Das Problem ist konstruktiv: Ein längerer Schnorchel würde das schlicht vermeiden. Bei der Khroom Seaview Pro Plus ist der Schnorchel so dimensioniert, dass auch bei geneigtem Kopf genügend Spielraum bleibt.

2. Nur 0,5 cm Silikon – zu wenig Polsterung

Im Nasenbereich befindet sich lediglich ein dünner Silikonlappen von etwa 0,5 cm Höhe. Das führt zu Druckstellen und beim Abtauchen teilweise zu Schmerzen – insbesondere im Bereich der Kunststoffschweißpunkte, wo ausreichend Silikonmaterial fehlt.

▶ Video: Nahaufnahme der Silikonpolsterung – nur ~0,5 cm im Nasenbereich

Gerade beim Druckausgleich – dem zentralen Verkaufsargument der 900er – drückst du die Nase zusammen. Bei zu wenig Polsterung wird das schnell unangenehm.

3. Sichtfeld eingeschränkt

Die Silikon-Nase ist hoch konstruiert und ragt sichtbar ins Blickfeld hinein. Es fühlt sich an, als hätte man dauerhaft einen Finger auf dem Nasenbein.

▶ Video: Blick durch die Maske – die Silikonnase ragt deutlich sichtbar ins Sichtfeld

Bei einem 180°-Panoramaerlebnis, wie es beworben wird, ist das ein spürbarer Kompromiss. Die Seaview Pro Plus löst den Druckausgleich über eine integrierte Silikonnase, die flacher konstruiert ist und das Sichtfeld nicht einschränkt.

4. Fehlender Schnellverschluss

Ein zentraler Schnellverschluss auf der Rückseite fehlt komplett. Stattdessen muss die Maske über zwei separate Bänder angepasst werden.

Gerade bei langen Haaren oder im Notfall ist ein intuitiver Mittelverschluss ein wichtiges Komfort- und Sicherheitsmerkmal. In dieser Preisklasse sollte das Standard sein – die Seaview Pro Plus hat ihn serienmäßig.

5. Stimmen aus den negativen Bewertungen

Mehrere 1- und 2-Sterne-Bewertungen auf der Decathlon-Produktseite zeigen wiederkehrende Probleme:

„Membrane im Kinnbereich leider undicht."
„Leider drang ständig Wasser an Kopf und Kinn ein."
„Vorsicht!!! Minderwertige Qualität."
„Ein festeres Ziehen der Gummis brachte außer unangenehmem Druck nichts."
„Bought 2 masks and both leak from the top. Sizes were correct. We tried multiple adjustments. You have to pull very tight on the straps, leaving marks on the skin."
Übersetzung: „2 Masken gekauft und beide undicht von oben. Größen korrekt. Mehrfach angepasst. Man muss sehr stark anziehen, sodass Abdrücke auf der Haut entstehen."

Quelle der zitierten Bewertungen: decathlon.de, Produktseite Easybreath 900 (abgerufen am 17.02.2026)

Das sind keine Einzelfälle. Das ist ein wiederkehrendes Muster.

6. Fazit

Die Easybreath 900 ist keine Katastrophe. Verarbeitung und Optik sind solide. Aber:

Schwachstellen im Überblick

  • Schnorchel zu kurz – verschließt bei normaler Kopfbewegung
  • Zu wenig Silikonpolsterung – Druckstellen bei längerem Tragen
  • Sichtfeld eingeschränkt – Silikonnase ragt ins Blickfeld
  • Kein Schnellverschluss – umständliches An-/Ausziehen
  • Mehrere Undichtigkeitsberichte von Kunden

Für 44,98 € Gesamtpreis erwarte ich maximale Performance. Die Easybreath 900 liefert solide Mittelklasse – aber kein echtes Premium-Niveau.

Du suchst eine Vollgesichtsmaske mit Druckausgleich, die diese Probleme nicht hat?

Die Khroom Seaview Pro Plus bietet Druckausgleich über eine flache Silikonnase (kein eingeschränktes Sichtfeld), einen ausreichend langen Schnorchel, dicke Silikonpolsterung und einen integrierten Schnellverschluss. SGS-geprüft auf CO₂-Sicherheit.

→ Seaview Pro Plus ansehen → Alle Masken im Vergleich

7. Das vollständige Vergleichsvideo

Im folgenden Video vergleichen wir die Decathlon Easybreath 900 direkt mit der Khroom Seaview Pro Plus – Punkt für Punkt, mit Unterwasseraufnahmen:

▶ Vollständiger Vergleichstest: Easybreath 900 vs. Seaview Pro Plus – Schnorchellänge, Sichtfeld, Polsterung im direkten Vergleich

Weiterführende Artikel:

Über den Autor:
Christian Hanauer ist Gründer der Marke Khroom und beschäftigt sich seit 2017 intensiv mit der Entwicklung, Prüfung und sicherheitsrelevanten Bewertung von Schnorchelausrüstung.

Er war unter anderem in TV-Formaten wie „Die Höhle der Löwen“ sowie bei sonnenklar.TV zu Gast, wo die Nutzung von Vollgesichts-Schnorchelmasken und mögliche Sicherheitsaspekte öffentlich thematisiert wurden.

Darüber hinaus betreibt er den größten deutschsprachigen YouTube-Kanal, der sich seit 2017 kontinuierlich mit der Funktionsweise, Sicherheit und Problematik von Schnorchelmasken auseinandersetzt. Dort werden insbesondere Themen wie Luftführung, CO₂-Rückatmung und konstruktive Sicherheitslösungen erklärt und eingeordnet.

Durch diese öffentliche Aufklärungsarbeit trug er maßgeblich dazu bei, dass die Thematik der CO₂-Anstauung bei Vollgesichts-Schnorchelmasken im deutschsprachigen Raum verstärkt diskutiert und kritisch hinterfragt wird.

👉 YouTube-Kanal: youtube.com/@ChristianHanauer

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